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BUXTEHUDE. „Ich habe nach einer sinnvollen Tätigkeit nach dem Berufsleben gesucht und bin bei 'Buxtehuder helfen' gelandet“, sagt Michael Müller über sein Ehrenamt. Als Industriekaufmann im Außendienst habe ihm dafür die Zeit gefehlt – das holt er jetzt nach.

Im November 2018 fiel Michael Müller der Flyer des Buxtehuder Vereins in die Hände. „Ich bin dann zu dem Dienstagstreffen gegangen und habe mich sofort wohlgefühlt“, erzählt der gebürtige Hannoveraner, der es richtig und wichtig findet, sich für Benachteiligte zu engagieren.

Das Angebot der „Buxtehuder helfen“-Gruppe gefiel ihm, weil die Aufgaben so vielseitig sind. „Langweilig wird mir im Ruhestand bestimmt nicht mehr,“ mutmaßt der Rentner.

Heute, kurz vor Weihnachten zum Beispiel, steht Plätzchenbacken mit den Kindern auf dem Programm. An der Organisation der Weihnachtsfeier und an Ausflügen ist Müller mitbeteiligt. Wenn es gilt, Lebensmittelspenden zu verteilen, ist er dabei und wenn Wohnungen aufgelöst werden, wird der ehemalige Industriekaufmann schon mal zum Möbelschlepper, um Schränke, Kommoden, Tische oder Stühle in das Lager in Wisch zu bringen. Dann gibt es noch die Flüchtlingsbetreuung, Flohmärkte und vieles mehr.

Jede Woche, immer dienstags, geht er zum Kaffeetrinken ins Fabiz, trifft sich dort mit anderen Vereinsmitgliedern und Gästen. „Wenn wir mit den Leuten ins Gespräch kommen, erfahren wir am besten, wo der Schuh drückt, oft hilft ja schon ein Gespräch“, meint Müller, der auch seine Ehefrau und Tochter, sowie Nachbarn und Freunde überzeugen konnte, bei dem Verein, der mittlerweile 45 Mitglieder zählt, mit zu machen. Zwei Euro zahlen die Mitglieder pro Monat. „Das ist hier eine tolle Gemeinschaft, wir haben zusammen immer viel Spaß“, schwärmt der Senior.

Leuchtende Kinderaugen als Höhepunkt

Mit das Schönste an seinem Ehrenamt seien aber die leuchtenden Kinderaugen. „Wenn wir mit den Kleinen ins Theater gehen, Freizeitparks besuchen oder vorlesen, steht ihnen die Freude ins Gesicht geschrieben.“

Wie viel Zeit er für sein Ehrenamt aufwendet, weiß er nicht. Interessiert ihn auch nicht. Es ist eben auch das Motto des Vereins „Helfen ist ganz einfach: Jeder tut das, was er kann“, was ihm so gefällt. Und: „Man macht es ja immer auch ein bisschen für sich selbst, denn die Menschen, denen wir helfen, wissen es zu schätzen und sind unglaublich dankbar.“ Dieses gute Gefühl möchte er nicht mehr missen.

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